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von Madeleine Steinbock

Rückblick Saison 2013/2014

Im Gegensatz zur Saison 2012/2013 gab es letzte Saison keine Aufstiege zu feiern. Allerdings gab es auch keine Abstiege zu beklagen. Das bedeutet, dass alle Mannschaften ihre Liga gehalten haben und auch in dieser Saison wieder an gleicher Stelle antreten werden.

Landesliga

Die Männer (M1) belegten in der vergangenen Saison einen hervorragenden fünften Platz. 6 Punkte trennten sie vom viert-platzierten Schmiden. Es waren erstmals 14 Mannschaften anstatt 12 in der Landesliga an den Start gegangen. Das bedeutete gleich 4 zusätzliche Spiele. Nebenher war die M1 auch im Bezirkspokal sehr aktiv und kam bis ins Final-Four. Mit Trainer Ralf Hönig war ein Mann gekommen, der es an vielen Stellen schaffte, den Spielern sein Verständnis vom Handball näher zu bringen. So spielten die Männer über große Strecken einen schnellen Handball, welcher aus einer stabilen Abwehr heraus fungierte. 

Vor allem in den Heimspielen gegen Leonberg und Ditzingen (Staffelsieger) konnten die Fans des SVV miterleben, dass die Mannschaft mit den großen der Liga mithalten kann. Das quasi 25 Meter Kempa-Siegtor gegen Leonberg in letzter Sekunde wird sicherlich keiner vergessen, der es live miterlebt hat.

Auch gegen Ditzingen erkämpfte sich ein starkes Team immerhin ein Unentschieden und damit den Respekt des Gegners. Natürlich gibt es in einer Saison immer Höhen und Tiefen. Die Tiefen kam beim SVV hauptsächlich bei den Auswärtsspielen. So musste die Mannschaft von Ralf Hönig unnötige Auswärtsniederlagen hinnehmen, die mit einer stabileren Leistung sicherlich vermeidbar gewesen wären. Das Ziel für diese Saison muss ganz klar sein, die Leistungsschwankungen zu minimieren und konstanter im Spiel zu werden.

Die erste Damenmnnschaft (F1) des SV Vaihingen legten mit 6:6 Punkten einen ausgeglichenen Start in die letzte Saison hin. Dietmar Seckinger hatte das Traineramt der Mannschaft übernommen und sollte verhindern, dass ähnlich wie in der Saison davor, der Ligaerhalt erst in der Relegation gelingt. Was anfangs sehr vielversprechend aussah, konnte leider nicht weitergeführt werden. So sah man sich ziemlich schnell im Abstiegsstrudel wieder. Auch die Beziehung der Mannschaft zum Trainer litt in der Rückrunde immer mehr unter empfindlichen Niederlagen. So war es wenig verwunderlich, als beide Seiten die Reißleine zogen und für die letzten Spiele Ralf Hönig und Dirk Nawatny das Traineramt auf der Bank übernahmen. Nach dem insgesamt siebtem Sieg stand fest, dass der SVV auf Grund des besseren Vergleichs gegen Leonberg den direkten Klassenerhalt aus eigener Hand geschafft und sich somit die Relegation erspart hatte.

In dieser Saison hat Julian Schwab- Spieler aus der ersten Männermannschaft - das Amt des Trainers inne. Er hat viele Abgänge zu verzeichnen und deshalb wird es auch in dieser Saison wieder sehr schwer (wenn nicht sogar noch schwerer) sich gegen die anderen Mannschaften in der Liga durchzusetzen.

Frauen II

Die zweite Damenmannschaft (F2) erreichte unter ihrem Trainer Sven Fimpel einen sehr guten fünften Platz. Sehr früh konnte sich das Team von den unteren Rängen distanzieren, so dass Abstieg kein Thema war. Auch in dieser Saison soll unter dem neuen Trainergespann Raphael Höll und Marc Schmidt ein solider Platz im vorderen Drittel herausspringen.

 

Kreisliga und Co

Die zweite Männermannschaft (M2) hatte sich in der letzten Saison viel vorgenommen. So waren drei Spieler aus der "Ersten" in das Team von Thomas Burger gekommen, da sie etwas kürzer treten wollten. Nichtsdestotrotz hatte man eine schlagkräftige Truppe zusammen, der - obwohl gerade erst aufgestiegen - einiges zuzutrauen war. Leider startete man sehr unglücklich mit einer Niederlage in Hegensberg, die wohl allein auf die eigene Nervosität zurück zu führen war. Mit deutlichen Siegen - vor allem gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Uhingen - konnte sich der SVV sein Selbstvertrauen zurückholen. Insgesamt spielten die Mannen von Thomas Burger eine sehr gute Runde, lediglich an einigen Tagen, z.B. am vorletzten Spiel in Nürtigen, waren sie nicht in der Lage, ihr komplettes Potential abzurufen. So landete man am Ende auf einem vierten Platz.

Auch in dieser Saison zeigt der Blick Richtung oberes Tabellendrittel. Sollte man es diesmal schaffen, die Leistung konstant abzurufen und Punkte nicht leichtfertig herzuschenken, ist deutlich mehr drin als ein vierter Platz.

 

Die Männer 1c hatten es in der vergangenen Saison nicht so einfach. Als Aufsteiger und teilweise unterbesetzt schafften sie in 14 Spielen gerade mal vier Siege. Das bedeutete am Ende den vorletzten Platz und Relegation. In dieser Relegation konnte das Team nochmals alle wichtigen Kräfte mobilisieren und den Ligaerhalt schaffen. In dieser Saison sollten die benötigten Punkte deutlich früher eingefahren werden. Nachdem die Trainingseinheiten von "kicken" aber zu wirklichen Inhalten übergegangen sind, kann die Sache sehr optimistisch gesehen werden.

 

Alle Mannschaften sind auch in dieser Saison auf Ihre Unterstützung angewiesen. Peitschen Sie unsere "Jungs und Mädels" mit entsprechender Lautstärke zum Sieg!!!